Zahnkronen und Zahnbrücken

 

a)    Zahnkronen

Sind größere Anteil eines Zahnes bereits durch Füllungen ersetzt, fehlen z. B. bei Seitenzähnen Anteile der Seitenwände oder bei den Frontzähnen Anteile der Schneidekante, muß der Zahn mit einer Krone versorgt werden. Dafür muß der Zahn rundherum um 1 bis 2 mm reduziert werden, dann wird ein Abdruck gemacht und der Zahn mit einer provisorischen Krone versorgt. Innerhalb einer Woche fertigt der Zahntechniker eine Krone, die spaltlos mit dem Zahn abschließt und die Form des Zahnes optimal nachahmt.

 

Arten von Kronen:

 

Goldkrone:

aber:

Titankrone:

 aber:

 

Verblendkrone/Kunststoff:

aber:

 

Verblendkrone/ Keramik:

aber:

Im Frontzahnbereich wirken die verblendeten Metallkeramikkronen oft zu opak, d.h. sie unterscheiden sich stark in der optischen Wirkung von den eigenen Zähnen. Zudem lagern sich oft Metallmoleküle im Zahnfleisch ab (sog. Metallose), das Zahnfleisch um die Krone hat einen häßlichen dunklen Rand.

 

Vollkeramikkronen:

aber:

 

 

b)    Brücken

Eine Brücke ist die elementare Form des Zahnersatzes. Die beiden Zähne, die an eine Lücke grenzen, werden beschliffen, meist zur Aufnahme von Kronen. Zwischen diese beiden Kronen setzt der Zahntechniker fest verbunden einen Ersatzzahn ebenfalls aus Metall ( ev. verblendet ). Das Ganze wird auf die an die Lücke grenzenden Zähne fest zementiert. Nach kurzer Gewöhnungszeit hat der Patient das Gefühl, der Zahnersatz sind seine eigenen Zähne.

Alle Brücken können aus den oben genannten Werkstoffen Gold, Titan, Aufbrennkeramik und seit neuesten auch Vollkeramik hergestellt werden.

Für Eingliederung einer Brücke ist eine zahnbegrenzte Lücke nötig; d. h. auf beiden Seiten der Lücke muß mindestens ein gesunder, nicht gelockerter Zahn vorhanden sein.